Willkommen

St. Antonius in der Nachkriegszeit

Am 27. Januar 1946 betete die Gemeinde für Kaplan Fasbender, der in russischer Kriegsgefangenschaft verstorben war. Im Februar erging ein Meldeaufruf an alle Flüchtlinge aus Schlesien, um mit ihnen auf Dekanatsebene einen Gottesdienst zu feiern. Zur Freude der Gemeindemitglieder erschien am 17. März erstmals wieder die Kirchenzeitung. Die verbotenen Vereine wurden wieder ins Leben gerufen und im Dezember 1948 erfolgten die ersten Kollekten zum Wiederaufbau der Pfarrkirche.

1949 begann mit dem Abbruch des Turmhelms der 1. Bauabschnitt zur Instandsetzung der Pfarrkirche und 1950 errichtete man die Querwand an der Westseite, welche den Kirchenraum verkleinerte.

Am 20. Mai 1951 wurde die Marienkapelle am Stillen Weg eingeweiht. In einem 2. Bauabschnitt, 1952, erhielt der Kirchturm sein bekanntes flaches Dach. Am 6. Juli weihte der Bischof von Münster, Michael Keller, die wieder erbaute Agathakirche in Dorsten ein und besichtigte bei der Gelegenheit auch die Antoniuskirche. Am 28. September, um 10.30 Uhr, wurde das neue Turmkreuz eingeweiht und mit dem Wetterhahn aufgesetzt.

Im 3. Bauabschnitt, 1953, erfolgte die Erneuerung der Turmstube und der Schallöffnungen. Auch konnten die Instandsetzungsarbeiten am Jugendheim abgeschlossen werden. Eine umfangreiche Renovierung und Umgestaltung des Kirchengebäudes fand zwischen 1958 und 1968 statt.

Bis 1963 erneuerte die Firma Donath nach Entwürfen des Josef Gesing, Herne, die Kirchenfenster. Für die Glaser- und Malerarbeiten war der Kircheninnenraum von Oktober 1961 bis März 1962 komplett eingerüstet.

Im Dezember 1961 wurde der neue Hauptaltar aus Kirchheimer-Muschel-Kalkstein aufgesetzt. Im Januar 1962 erhielt die Kirche einen neuen Fußboden aus Anröchter Dolomit und im April wurde der Seitenaltar aufgestellt. Beide Altäre wurden nach Entwürfen des Bildhauers Rudolf Breilmann, Münster, aus dem gleichen Material erstellt. Sechs Standleuchter fertigte die Firma Kunkler, Raesfeld. Der neue Tabernakel (Kunkler) kam im September. Es folgte die Montage der Elektroanschlüsse für Orgel, Glocken, Beleuchtung und Liederanzeige.

Im April 1963 wurden die neue Orgelbühne und die neue Taufkapelle fertiggestellt. Die Neugestaltung des Innenhofes und der Außenanlagen konnten im Juni 1963 abgeschlossen werden.

Anfang Juli 1965 zog Dechant Eing in das neuerbaute Pfarrhaus und Pfarrer i. R. Bernhard Autering bezog die alte Vikarie. Bis 1968 erhielt die Kirche eine neue Turmuhr (1966), Akustikwände, eine Toilette in Verbindung mit dem Wettring-Eingang sowie neue Kirchenbänke.

Am 14. Juli 1968 nahm der Domorganist, Herr Stockhorst, Münster, die neue Orgel ab, die von der Firma Breil, Dorsten, gefertigt worden war.

Am 9. Juli 1969 verließ Ehrendechant Heinrich Eing - nach 47jähriger Amtszeit - seine Pfarre und zog in seinen Geburtsort Gescher, wo er seinen Lebensabend verbrachte.

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Pfarrnachrichten

15.07.2018

Vertretungsdienst von Pfarrer Dratwa

Auch in diesem Jahr wird Pfarrer Dratwa wieder zu Gast in unserer Gemeinde sein. Er kommt am 16.07. und bleibt bis zum 05.08. 2018. Er wird im Pfarrhaus
St. Bonifatius wohnen. Wer Pfarrer Dratwa einmal zu sich einladen möchte, kann sich gerne im Pfarrbüro melden.

Pastor Kurian

Nach Absprache mit seinem Orden und dem Bistum Münster wird Pastor Kurian für weitere fünf Jahre in unserer Gemeinde tätig sein.


Termine

Dienstag, 17.07.2018

9.00 Uhr

Eucharistiefeier

Mittwoch, 18.07.2018

Kolping

Die Kolpingfamilie lädt alle Interessierten ein zu einem Spielenachmittag im Pfarrheim um 15.00 Uhr.

Donnerstag, 19.07.2018

19.00 Uhr

Eucharistiefeier

Samstag, 21.07.2018

18.00 Uhr

Vorabendmesse

15.00 Uhr

Trauung des Braupaares Jens Dolle und Hanna Haupenthal

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