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St. Antonius und das "Tausendjährige Reich"

1933 setzte eine üble Verfolgung der Barmherzigen Brüder von Mantabaur auf Maria Lindenhof ein, die mit ihrer Vertreibung endete.

1935 stieß die Pfarrgemeinde St. Antonius mit den neuen Machthabern zusammen; die Kirchenzeitung wurde beschlagnahmt und der Katholische Arbeiterverein (KAB) aufgelöst.

1936 errichtete man im Emmelkamp die Segensstation des Heiligen Ludger, des ersten Bischofs von Münster, und der Bischof Clemens August von Galen spendete in der Pfarrkirche das Sakrament der Firmung. Noch im gleichen Jahr wurde auf dem Kreskenhof die Segensstation des Heiligen Michael eingeweiht.

Ab 1937 durfte Pfarrer Heinrich Eing an der Antoniusschule keinen Religionsunterricht mehr erteilen, und der Jungmännerverein wurde verboten. Außerdem durchsuchten die Nazis das Pfarrhaus und das Pfarrheim.

1938 verboten sie der Gemeinde das Tragen kirchlicher Fahnen bei den Fronleichnams- und Feldprozessionen.

Im 2. Kriegsjahr, 1940, fügte ein starker Sturm der Pfarrkirche im Dachbereich schwere Schäden zu, so dass einige Kirchenbereiche baupolizeilich gesperrt werden mußten. Im gleichen Jahr weihte man auf dem Hof Kerkmann die Segensstation des Heiligen Hubertus ein und Pfarrer Heinrich Eing wurde vom Bischof von Münster zum Dechanten des Dekanates Dorsten ernannt.

Ein zweiter Sturm im Jahre 1942 richtete wiederum schwere Schäden an der einst "stolzen Pfarrkirche" von 1913 an, weshalb weitere Teile der Kirche gesperrt werden mußten.

Das 500jährige Jubiläum der Kirchengemeinde im Jahre 1943 war deshalb kein Freudenfest, zumal zahlreiche Gemeindemitglieder an der Front standen oder schon gefallen waren.

Auch bei dem schweren Luftangriff auf die Stadt Dorsten, am 22. März 1945, kamen Menschen aus der Pfarrgemeinde St. Antonius ums Leben. Die deutsche Wehrmacht besetzte 1945 das Pfarrheim und richtete dort eine Frontleitstelle ein. In der Karwoche fuhren die ersten amerikanischen Panzer, von Schermbeck her kommend, durch Holsterhausen und während des Gründonnerstags-Gottesdienstes wurde die Gemeinde von deutschen Truppen aus Gelsenkirchen beschossen. Viele "Flüchtlinge" aus dem zerstörten Dorsten fanden in Holsterhausen Aufnahme.

Am Abend des 11. April 1945 explodierte auf dem Hof Keller im Dorf ein von den amerikanischen Truppen errichteter Munitionsstapel. Dabei starben drei amerikanische Soldaten und zahlreiche umliegende Häuser wurden beschädigt. Der Luftdruck deckte das Dach der alten Pfarrkirche ab und zerstörte ihre Fenster.

Bald darauf wurde die Bevölkerung durch umherziehende freigelassene Kriegsgefangene und Fremdarbeiter "arg bedrängt und beräubert."

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Pfarrnachrichten

22.04.2018

Pfarrheim Eingangstür

Die Eingangstür im Pfarrheim lässt sich nicht mehr öffnen. Wer in der nächsten Zeit ins Pfarrheim muss, müsste sich im Büro den Schlüssel für den Turm holen.


Termine

Donnerstag, 26.04.2018

19.00 Uhr

Eucharistiefeier

Kfd

Die Mitarbeiterinnen der kfd können um 15.00 Uhr im Pfarrheim die Hefte abholen.

Freitag, 27.04.2018

9.00 Uhr

Wortgottesdienst

Samstag, 28.04.2018

18.00 Uhr

Vorabendmesse

Sonntag, 29.04.2018

9.30 Uhr

Eucharistiefeier

Dienstag, 01.05.2018

9.00 Uhr

Eucharistiefeier

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