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Der Bau der neuen Pfarrkirche

Der damalige Pfarrer Josef Herold erkannte diese neue Lage ziemlich schnell und wurde nun zum Träger dieses Gedankens und der Verwirklichung eines Kirchenneubaus in der Pfarrgemeinde St. Antonius in Holsterhausen. Nach eingehender Rücksprache mit dem damaligen Kirchenvorstand rief er am Patronatsfest 1905 erstmals die Gemeindemitglieder auf, durch Spenden den Bau einer größeren Pfarrkirche zu ermöglichen. Mit Begeisterung wurde dieser Ruf von den meisten Angehörigen der Gemeinde aufgenommen. Bald begannen planmäßige Sammlungen in der Kirche und an den Haustüren. Viele erklärten sich auch zu regelmäßigen Spenden bereit. Großzügige Förderung erfuhr die Gemeinde St. Antonius u.a. von der Gewerkschaft Trier der Zeche Baldur.

Als man ersehen konne, daß die Baugelder vorhanden sein würden, besuchten Pfarrer Herold und Mitglieder des Kirchenvorstands mehrere Kirchen der vorgesehehn Größenordnung, um sich für Gespräche mit Architekten eine genauere Vorstellung zu schaffen. Den Auftrag zur Leitung des Kirchneubaus erhielt der Architekt Kaufhold aus Düsseldorf (1910).

In vier Zeitungen erfolgten die Bekanntmachungen, daß sich Handwerkbetriebe um Aufträge zum Kirchbau bewerben könnten:
Dorstener Volkszeitung
Essener Volkszeitung
Münsterscher Anzeiger
Westfälischer Merkur

Das Baugrundstück erhielt die Kirchengemeinde durch einen Grundstückstausch mit dem Landwirt Wilhelm Delsing, dessen Weideland das heutige Kirchengelände bis dahin war. Er erhielt dafür gleichwertige Grundstücksflächen am Tönniskamp und am Aap.
Nach Durchsicht der Angebote entschied sich der Kirchenvorstand mit Pfarrer Herold und dem Architekten Kaufhold, gegen Gestellung von Kautionen, die erforderlichen Arbeiten zu vergeben.

An der Erstellung der neuen Kirche waren tätig:
Als Generalunternehmer: die Firmen H. Schwering, Heiden und Hubert Schulte-Dickhoff, Holsterhausen, die Aufträge an folgende Firmen vergaben:
Wolthaus, Holsterhausen (Schreinerarbeiten)
Johann Feller, Holsterhausen (Maurerarbeiten)
Johann Büsken (Zimmererarbeiten)
Otto Germann, Heiden (Maurerarbeiten)
Karl Attermeyer (Anstreicherarbeiten)
Berhard Sender, Hervest-Dorsten (Dachdeckerarbeiten)
Berhard Uphues, Hevest-Drosten (Klempnerarbeiten)
Reinert, Reken
Schlüter, Ramsdorf u.v.a. mehr.

Die Arbeiten an der Kirchenbaustelle gingen zügig voran, wie aus folgenden Daten zu ersehen ist:
02.07.1912 Erster Spatenstich
18.08.1912 Grundsteinlegung
11.08.1913 Vollendung des Kirchbaus mit der Aufsetzung des Hanes auf dem Kirchturm. Wie die alte Pfarrkirche den Namen des Mönchsvaters Antonius durch die Jahrhunderte hindurch getragen hatte, so erhielt auch die neue Kirche diesen Namen.

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Pfarrnachrichten

11.11.2018

Termine 2019

Wir möchten alle Gruppen, Vereine und Verbände und alle anderen Vorbereitungskreise bitten, ihre Termine für das kommende Jahr dem jeweiligen Pfarrbüro bis zum 15. November zu melden.


Termine

Mittwoch, 14.11.2018

Vorstand Pfarreirat

Die Vorstandsmitglieder des Pfarreirates sind herzlich um 18.00 Uhr ins Pfarrheim St. Antonius eingeladen.

Katecheten Erstkommunion

Die Katecheten der Erstkommunionvorbereitung 2019 treffen sich um 20.00 Uhr im Pfarrheim in St. Antonius.

Donnerstag, 15.11.2018

19.00 Uhr

Eucharistiefeier

8.20 Uhr

Schulgottesdienst der Antoniusschule (3. Klassen)

Freitag, 16.11.2018

9.00 Uhr

Wortgottesdienst

Dankeschön-Abend

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind herzlich eingeladen zu einem Dankeschön-Abend im Pfarrheim St. Bonifatius. Die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich um 19.00 Uhr.

Samstag, 17.11.2018

Kirchenkratzen

Die Kirchenkratzaktion findet statt um 10.00 Uhr rund um Kirche und Pfarrheim und schön wären viele Helfer.

Sonntag, 18.11.2018

11.00 Uhr

Eucharistiefeier
Anschließend Volkstrauertagsfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal am Pfarrheim, mitgestaltet vom Kirchenchor und Blasorchester

Dienstag, 20.11.2018

9.00 Uhr

Eucharistiefeier

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