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Die Stiftung der Vikarie

Am 8. September 1496 wurde in der nun 53 Jahre alten Pfarrgemeinde St. Antonius zu der Pfarrerstelle auch eine Vikarstelle ingerichtet. Diese Stelle war eine Stiftung der Eheleute Arnd und Mette=Mechtildis von Heyden, die damals "auf Befehl des seligen Ludbert von Langen" handelte, "dem Gott gnädig sei, welcher der vorgemeldeten Metten Vater war, eine merkliche Summe Gulden, die der Ludbert ihnen dafür zu Händen gestellt hat." - So steht es in einer alten Stiftungsurkunde, von der noch eine notariell beglaubigte Abschrift vorhanden ist.

Dem Pfarrer von St. Antonius sollte also ein Vikar als Hilfe zur Seite stehe. Die vom Ehepaar von Heyden gestiftete Vikarstelle, mit der u.a. Einkünfte aus Landpächten einiger Grundstücke de sGutes Hagenbeck verbunden waren, sorgte für den Lebensunterhalt des jeweiligen Inhabers dieser STelle. In der Stiftungsurkunde werden auch die Pflihten des ersten Vikars und seiner Nachfolger genau genannt und festgelegt:

Er soll Priester sein, zu Holsterhausen residieren, den Dienst persönlich verrichten, drei Messen wöchentlich lesen - eine des Sonntags, die anderen beyden an Tagen, wo es dem Pastor bequem ist - und auch zu Hagenbeck, wenn es der Patron verlangt. Der Vikar soll die auf seinen Altar gelegten Opfer dem Pastor zukommen lassen. Er soll dem Pastor, wenn es Noth ist und er gefordert wird, treu helfen und beystehen. Dem Pastor soll der Vikar einen Eid thun, daß er die Gerechtsame der Vikarie verteydige und bewahren und dem Pastor in allen thunlichen Sachen beystehen wolle.

Der Patron hält sich für sich und seine Nachfolger auf Hagenbeck vor die Praesentation zur Vikarie und der Pastor für sich und seinen Nachfolger die Investitur.
Unterschrieben ist diese Urkunde vom Stifter Arnd von Heyden und vom damaligen Pastor in St. Antonius Mathias Vowinckell.
Noch vor seiner Priesterweihe wurde als erstem die neue Vikarstelle Nicolaus Becker aus Buer übertragen. Das Gebäude der Vikariestelle hatte seinen Platz (wohl) in der Nähe der alten Pfarrkirche, 1582 wurde dann für eineige Zeit Haus Hagenbeck Wohnsitz des Vikars. Zu seinen Aufgaben gehörte es auch, in der Kapelle auf Gut Hagenbeck die heilige Messe zu feiern.

Mit der Einrichtung einer Schule für die Gemeinde in Holsterhausen erhielt die Vikarstelle im 19. Jahrhundert eine zusätzliche und neue Bedeutung. Da es sich um eine katholische Bekenntnisschule handelte, lag es nahe, daß der Vikar von St. Antonius ach die Aufgabe eines Schulseelsorgers übernahm. Seit dem Bau des ersten kleineren Schulgebäudes 1814 und noch mehr nach de Bau des größeren Schulgebäudes 1843 waren Vikarie und Schule eng miteinander verbunden. Von 1858 bis 1878 waren Schule und Vikarie zusammengelegt. Zeitweise hatte der Vikar sogar seinen Wohnsitz im Schulgebäude. Im Kulturkampf war diese Verbindung dann aufgehoben.

1875 wurde das Haus gebaut, das heute noch an der Antoniusstraße steht.

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Pfarrnachrichten

22.04.2018

Pfarrheim Eingangstür

Die Eingangstür im Pfarrheim lässt sich nicht mehr öffnen. Wer in der nächsten Zeit ins Pfarrheim muss, müsste sich im Büro den Schlüssel für den Turm holen.


Termine

Donnerstag, 26.04.2018

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Eucharistiefeier

Kfd

Die Mitarbeiterinnen der kfd können um 15.00 Uhr im Pfarrheim die Hefte abholen.

Freitag, 27.04.2018

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Samstag, 28.04.2018

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Vorabendmesse

Sonntag, 29.04.2018

9.30 Uhr

Eucharistiefeier

Dienstag, 01.05.2018

9.00 Uhr

Eucharistiefeier

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